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Dritter Wiederverwendungstag ein voller Erfolg

Rund 80 Kunden hatten Schätzchen dabei.

Michel (6) aus Langenberg brachte sein Kettcar zum Wiederverwendungstag mit der ash. Claus Viebrock (links) und Wolfgang Glahe freuten sich darüber.

Roland Heidrich (links) aus Langenberg brachte einen tollen roten Sessel und fertig nachgezählte Kinderpuzzle mit. Es freuten sich: Wolfgang Glahe, Martin Schmitfranz und Claus Viebrock von der ash.

Im Kofferraum von Carsten Berkemeier (sitzend) aus Benteler warteten einige Schätzchen auf (stehend, v.l.) Martin Schmitfranz, Carsten Viebrock und Wolfgang Glahe von der ash.

Langenberg. Das Thema Abfallvermeidung ist von zentraler Bedeutung. Jedes Jahr im November, zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, gibt es dazu verschiedene Aktionen. In Langenberg luden die GEG - Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh - und die ash – Arbeitslosenselbsthilfe Gütersloh – zum Wiederverwendungstag auf den Recyclinghof ein.

Schon vor der Öffnung der Tore bildete sich in Langenberg eine kleine Autoschlange vor dem Recyclinghof und riss bis 13 Uhr auch nicht ab. Rund 80 Kunden des Hofes hatten etwas für die ash im Kofferraum. Unter anderem landeten in den beiden Transportern ein schöner, dunkelroter Sessel, ein Kinderfahrrad, ein Roller, ein Mini-Trampolin, ein Rollcontainer, ein Kettcar, ein höhenverstellbarer Schreibtisch und eine Musikorgel inklusive Verstärker. Außerdem: jede Menge Weihnachtsdekoration, Spielzeug und Bücher. Die Schätzchen werden jetzt gesichtet, bewertet und im Gebrauchtwarenkaufhaus für einen angemessenen Geldbetrag weiterverkauft.

Erst die zahlreichen Sachspenden machen das System möglich. Gebrauchtes kann auch direkt in Gütersloh bei der ash abgegeben werden. Für größere Möbelspenden oder Haushaltsauflösungen kommen die Mitarbeiter vorbei, Terminvereinbarung zur Abholung von größeren Möbelstücken oder größere Mengen unter 05241-16861. Mit den Erlösen wird die Logistik rund um die Gebrauchtwarenkaufhäuser finanziert und vielen Menschen der Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht. Und ganz nebenbei wird jede Menge Abfall vermieden.