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Abfallwirtschaft schont Klima und Ressourcen - Kreisgesellschaften überreichen Klimascheck an Landräte

Kreis Gütersloh/Kreis Warendorf/Ennigerloh. Die aktuelle Klimabilanz des Unternehmensverbundes, die schon seit 2010 alle zwei Jahre vorgelegt wird, zeigt es wiederholt: Durch die vielfältigen Maßnahmen der Abfallwirtschaft in den Kreisen Warendorf und Gütersloh werden jedes Jahr große Mengen CO2 -Emissionen eingespart. Im Berichtszeitraum waren das rund 147.000 Tonnen. Die beiden Landräte und ihre Umweltdezernenten nahmen einen symbolischen Klimascheck entgegen.

Thomas Grundmann (Mitte), Geschäftsführer AWG/GEG, überreicht den symbolischen Klimascheck an (von links) Dr. Herbert Bleicher, Umweltdezernent Kreis Warendorf, Sven-Georg Adenauer, Landrat Kreis Gütersloh, Dr. Olaf Gericke, Landrat Kreis Warendorf und Frank Scheffer, Umweltdezernent Kreis Gütersloh.

Die Aktivitäten des Unternehmensverbundes in Sachen Klimaschutz sind vielfältig. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Entsorgung des Restabfalls aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Im Entsorgungszentrum ECOWEST in Ennigerloh wird aus dem Inhalt der Restmülltonnen ein Ersatzbrennstoff hergestellt, der pro Jahr rund 25.000 Tonnen fossile Brennstoffe wie zum Beispiel Braunkohle einspart. Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher, Kreis Warendorf, unterstreicht: „Bei der Herstellung dieser Ersatzbrennstoffe ist modernste Technik im Einsatz. Innovationen zahlen sich aus, indem Energie eingespart wird.“

Sein Kollege aus dem Kreis Gütersloh, Frank Scheffer, erinnert an die beiden Altdeponien in Rietberg-Westerwiehe: „Wir haben auf zwei ehemaligen Hausmülldeponien Solarparks errichtet, mit denen wir pro Jahr über drei Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugen. Die Solarparks sparen zusammen mit den Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden im Entsorgungszentrum rund 3.400 Tonnen CO2 ein.“