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Hilfsbereitschaft für Flutregion ist riesig

Gespendete Elektrogeräte werden jetzt geprüft

Packen mit an und freuen sich über viele Möbel für die Flutregion: GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann (links) und Horizonte-Geschäftsführer Dr. Ralf Thorwirth.

Die Geräte, gesammelt von GEG und Pro Arbeit, werden im Lager von Horizonte in Ennigerloh jetzt auf Sicherheit geprüft. Wer Elektriker oder Elektrikerin ist und dabei helfen möchte, meldet sich unter 02524/9339-0.

Dem Aufruf, dringend benötigte Elektrogeräte, Tische und Stühle für die Flutregion zu spenden, sind am Freitag und Samstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Über 80 Großgeräte, jede Menge Kleingeräte und sehr viele Möbel kamen zusammen. Jetzt werden die Elektrogeräte geprüft, bevor sie in die Region Ahrweiler gebracht werden. Für diese Prüfung wird noch Hilfe benötigt.

Die Aktion hatten der Kreis Gütersloh, die GEG, Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh, und der Verein Pro Arbeit gemeinsam gestartet. „Alle waren willig und hilfsbereit, die Zusammenarbeit lief und läuft sehr gut“, fasst Thomas Grundmann, Geschäftsführer GEG, zusammen. Er hatte gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen selbst mit angepackt, um die Annahme der Spenden zu unterstützen.

Die Elektrogeräte werden nun von den Entsorgungspunkten in Gütersloh und Halle sowie von den Recyclinghöfen der Pro Arbeit in Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz nach Ennigerloh zum Verein Horizonte e.V. gebracht, wo sie auf ihren Sicherheitscheck und einen Funktionstest warten. „Wer uns hier in Ennigerloh als Elektriker oder Elektrikerin noch unterstützen möchte, kann sich gerne direkt melden“, ruft Horizonte-Geschäftsführer Dr. Ralf Thorwirth auf. Kontakt: 02524/9339-0.

„Ohne die Arbeit der vielen Helfer und vor allem von Horizonte wäre die Aktion gar nicht möglich“, weiß Grundmann. Die Lagerhallen des Vereins dienen als Logistik-Knotenpunkt, bevor die Geräte in ein bis zwei Wochen dann gezielt in die Region Ahrweiler gebracht werden können. Wann genau das sein wird, und ob dabei direkt einzelne Haushalte oder Sammelpunkte angesteuert werden, steht derzeit noch nicht fest. „Die Kommunikation mit den Einsatzkräften vor Ort läuft engmaschig“, unterstreicht  Kreisdirektorin Susanne Koch. „So können wir sicher sein, dass die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Gütersloh zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort ankommt.“

Die GEG, die Kreisverwaltung und Pro Arbeit sagen gemeinsam DANKE für die tolle Unterstützung aus dem Kreis Gütersloh!