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Einer für alle

Pfandbecher für Coffee-to-go in 26 Kommunen

Eine bundesweit einzigartige Kooperation schont die Umwelt: In den Kreisen Gütersloh und Warendorf ist die gemeinsame Mehrwegbecherkampagne für Coffee-to-go gestartet. Alle 26 Kommunen sind dabei, ständig kommen weitere Ausgabestellen hinzu. Sie wollen der Abfallflut durch Einwegbecher entgegentreten. Um ein möglichst flächendeckendes Angebot zu installieren und alle 650.000 Einwohner zu erreichen, sind die beiden Kreise neue Wege gegangen. „Wir holten die Bäcker-Innungen beider Kreise, die Einzelhandelsverbände und Vertreter der Stadt Gütersloh mit an den Tisch“, berichtet Ilka Kleikemper, Teamleiterin Unternehmenskommunikation AWG/GEG.

Freuen sich über die gelungene Kooperation: Ilka Kleikemper und Rebecca Deppe, Team Unternehmenskommunikation AWG/GEG, haben an den zahlreichen Projekttreffen teilgenommen.
Großer oder kleiner Kaffeedurst? Die Becher gibt es in zwei Größen.

Von der ersten Idee im Frühjahr 2018 bis zur Umsetzung, die seit Mai 2019 läuft, galt es Entscheidungen zu treffen, zu verwerfen, neu zu überlegen und schließlich eine gute Lösung zu finden. Denn im Gremium wurde deutlich: Ohne die Akzeptanz der Inverkehrbringer hätte eine Kampagne von vornherein keine Chance. Verschiedene Mehrwegbecher-Systeme wurden geprüft, vor allem in Hinblick auf Praktikabilität, Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit. Eine grundsätzliche Frage ganz zu Beginn war: Wollen wir Porzellan oder Kunststoff? „Aufgrund der Bruchsicherheit und des leichteren Transports haben wir uns für Kunststoff entschieden“, erläutert Kleikemper. Die Entscheidung fiel am Ende auf den in Düsseldorf ansässigen Anbieter Cupforcup, dessen Mehrwegbecher das Projektteam überzeugt hat.

Am Kampagnen-Plakat erkennen Kunden alle Ausgabestellen der grünen Pfandbecher für Coffe-to-go. Ständig kommen weitere hinzu, einige Kommunen sind noch dabei, mögliche Ausgabestellen anzufragen.

Unter der Regie von GEG und AWG und in Kooperation mit den Bäcker-Innungen beider Kreise haben die Kommunen vor Ort alle Bäcker und andere Anbieter von Coffe-to-go angesprochen und abgefragt, wer zur Ausgabestelle der kreisübergreifenden Mehrwegbecherkampagne werden möchte. „Es entsteht ein flächendeckendes Netz. Für den Kunden ist es jetzt ganz einfach, etwas für die Umwelt und den Klimaschutz zu tun: durch Abfallvermeidung“, freuen sich auch die beiden Landräte, Sven-Georg Adenauer (Gütersloh) und Dr. Olaf Gericke (Warendorf).

Kaffee im Pfandbecher kaufen, genießen, zurückgeben statt wegwerfen und den Pfand zurück bekommen. So einfach ist es.
Sie läuteten den offiziellen Start der Mehrwegbecherkampagne in 26 Kommunen ein (v.l.): Sandra Averhof, Bäcker- Innung Warendorf, Axel Glasenapp, Obermeister Bäcker-Innung Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, Landrat Kreis Gütersloh, Dr. Olaf Gericke, Landrat Kreis Warendorf, Thomas Grundmann, Geschäftsführer AWG/GEG, Sven Hennebach, Geschäftsführer Cupforcup, Gregor Haverkamp, stv. Obermeister Bäcker-Innung Warendorf und Ilka Kleikemper, Leitung Unternehmenskommunikation AWG/GEG.

Und so funktioniert es:

  • für einen Euro Pfand gibt es den im Kreis Warendorf und Kreis Gütersloh quietschgrünen Mehrwegbecher
  • er kann bei allen teilnehmenden Partnern von CUPFORCUP wieder abgegeben werden
  • jeder Becher ist mindestens 500 Mal wiederverwendbar, mikrowellen- und spülmaschinenfest, recyclebar und made in Germany
  • eine Übersicht über die Ausgabestellen findet der Kunde auf www.cupforcup.de

Sie haben Interesse?

Zur weiteren Abstimmung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ilka Kleikemper unter 05241 8527-52 (E-Mail).